Posts Tagged ‘ foto

Zindelhof

Wir waren gestern mit Mitgliedern der FotoAG auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt, um ein wenig Glühwein zu uns zu nehmen. Der Besitzer des Zindelhofs war dann nach Schließen der Theke noch so nett, uns ein wenig dort fotografieren zu lassen. Und als Krönung gab es sogar noch sehr leckere Feuerzangenbowle. Auch hier nochmal vielen Dank dafür!

Workshop: Wassertropfen

Am kommenden Montag, den 12.12.2011 um 20 Uhr  organisiere ich im Clubraum IV im Studentenwerk Göttingen einen Workshop mit dem Thema “Wassertropfen”. Ziel des Workshops soll es sein, grundlegende Techniken beim fotografieren von Wassertropfen zu vermitteln. Das habe ich hier im Blog auch schonmal thematisiert.

Die Teilnahme ist leider auf Studierende beschränkt, weil der Workshop im Rahmen der FotoAG des Studentenwerks stattfindet. Dafür ist es aber kostenlos. Wenn ihr also Student aus der Nähe von Göttingen seid, würde ich mich wirklich freuen, wenn ihr vorbeikommt.

Wenn ihr noch Fragen habt, dann schreibt sie einfach in Kommentare oder schreibt mir eine Mail.

Videotutorials von Alexander Heinrichs

Ich bin heute vormittag über den Vimeo Account von Alexander Heinrichs gestolpert und bin immer noch begeistert. Er veröffentlicht regelmäßig sehr schöne Videotutorials und 92 davon existieren bereits. Guckt es euch mal an, ich hätte gerade gerne ausreichend Zeit, um mir das alles anzugucken und vieles davon würde ich auch gern selbst mal ausprobieren. Vielleicht im nächsten Leben oder so ;)

Hier einfach mal zwei Beispiele, um zu zeigen, welche Qualität die Tutorials bieten:

Popeye from Alexander Heinrichs on Vimeo.

 

Tiere im Studio from Alexander Heinrichs on Vimeo.

 

 

Heimatplanet

Ich habe am Wochenende in meiner Heimatstadt fotografiert. Das tue ich erstaunlicherweise extrem selten, obwohl ich dort noch recht häufig zu Besuch bin. Eigentlich gibt es da eine Menge schöne Motive, sollte ich vielleicht öfter tun. Diesmal ist es ein Planet vom Marktplatz geworden:

Erste Bilder mit der Voigtländer Vitoret

Ich hatte ja bereits angekündigt, dass ich nicht nur eine Franka Rolfix, sondern auch eine andere neue (alte) Kamera habe. Dabei handelt es sich um eine Voitgländer Vitoret, eine wohl in den 60er Jahren recht verbreitete Kamera. Jetzt kam am Freitag der erste Film vom entwickeln zurück und ich war froh, als auf den Negativen etwas zu sehen war. Die Bilder habe ich mit einem geliehenen Aldi-Negativscanner eingescannt, bei dem ich erst nach dem Scannen bemerkt habe, wir man den Staub entfernen kann. Hier also die Bilder mit einer ordentlichen Ladung Staub…

aDRI – Kontrasterweiterung mit Photoshop

Ich habe gerade das erste mal von einem Workflow namen aDRI (advanced Dynamic Range Increase) gehört. Dieser Workflow beschreibt eine Methode um den Kontrastumfang in Bildern zu steigern, ohne die häufig übertriebene Wirkung eines HDR-Bildes zu erzeugen. Im Prinzip ist es ein Verfahren, das ein Exposure Fusion durchführt.Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, deshalb gibt es jetzt auch kein unwissendes Gerede mehr von mir, sondern ein Videotutorial von André M. Hünseler.

(via PROFIFOTO)

Kostenlose Fotosoftware

Immer wieder suchen fotografiebegeisterte Anfänger und Fortgeschrittene nach Software, um ihre Bildersammlung zu verwalten und Bilder zu bearbeiten. Gerade für Anfänger ist aber nach der Anschaffung einer Kamera und sonstigem Equipment der Geldbeutel leer und teure Software von Adobe, Nik, Bibble oder sonstigen Firmen ist dann nicht immer eine Option. Deshalb möchte ich hier auf eine Softwareprodukte hinweisen, die kostenlos benutzt werden können und für den Einstieg, teilweise aber auch für professionelle Bildbearbeitung genutzt werden können.

Bildverwaltung/Grundlegende Korrekturen

Picasa

Picasa ist ein Programm von Google, das sowohl bei der Organisation und Sortierung der Fotos unterstützt als auch grundlegende Bildbearbeitung anbietet. Die Bildbearbeitung ist nicht sonderlich fortgeschritten, aber für die Änderung von Helligkeit, Sättigung, Kontrast usw. ist es durchaus brauchbar für Einsteiger.

Hier gehts zur Webseite.

Bildbearbeitung

Gimp

Gimp ist ein echtes Schwergewicht in der Bildbearbeitung. Es hat einen schier unglaublichen Funktionsumfang und erinnert von der Funktionalität ein wenig an Photoshop. Es gibt die Möglichkeit, mit Ebenen zu arbeiten, eine vielgenutzte Plugin-Schnittstelle, ein Filtersystem und viele Werkzeug, die so oder so ähnlich auch in Photoshop existieren. Auf den ersten Blick scheint die Oberfläche unübersichtlich zu sein, allerdings ist das einfach nur eine Frage der Eingewöhnung. Mit der Zeit ist die Benutzeroberfläche sehr angenehm bedienbar. Lauffähig ist Gimp unter Windows, Mac und Linux und ich kann euch nur empfehlen, es auch mal auszuprobieren.

Hier gehts zur Webseite.

MAGIX Foto Designer

Der Foto Designer von MAGIX ist ein scheinbar sehr umfangreiches Programm zu Bildbearbeitung inkl. Ebenen, Masken etc. Ich habe es allerdings nie benutzt, deshalb verweise ich an dieser Stelle mal auf die Vorstellung von Markus Dolling von nachbelichtet.com: Klick

Hier gehts zur Webseite.

Spezialsoftware

Hugin

Hugin ist eine hervorragende Software, um Panoramen zu stitchen. Das Programm ist opensource, läuft unter Windows, Mac und Linux und basiert auf den Panorama Tools.  Es hat eine sehr gute Automatik, aber man kann auch von Hand Kontrollpunkte hinzufügen und verändern. Meiner Meinung nach sind die Ergebnisse durchaus mit denen von kostenpflichtiger Software wie PTGui oder Photoshopt vergleichbar, weshalb ich hier eine ganz klare Empfehlung aussprechen möchte.

Hier gehts zur Webseite.

Luminance

Luminance ist eine HDR Software, die ebenfalls als opensource veröffentlicht wurde. “Früher” hieß das Programm mal qtpfsgui, aber dieser Name ist glücklicherweise nicht mehr gebräuchlich, kann sich ja auch niemand merken (einige Linux-Distributoren nennen es noch qtpfsgui).  Genauso wie auch Hugin gibt es auch von Luminance Versionen für Windows, Mac und Linux. Mit Luminance ist es möglich, aus einer Belichtungsreihe ein HDR-Bild zu erzeugen und dabei auf unterschiedliche Voreinstellungen zurückzugreifen. Allerdings hat Luminance im Vergleich zu kommerzieller Software einen Nachteil, und zwar existiert keine Live-Vorschau. Ich habe das Programm selbst benutzt, als ich anfing, mich mich HDR-Fotografie zu beschäftigen, aber die fehlende Live-Vorschau war für mich der Grund zu Photomatix zu wechseln.

Hier gehts zur Webseite.

Die Liste ist natürlich keinesfalls komplett. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren mitteilt, was ihr noch so benutzt und empfehlen könnt.

Bildvorstellung: sphere

Heute will ich ein wenig zur Entstehung eines Bilder erzählen: sphere

Zuerst einmal ist es durch Lightpainting entstanden, das ist eine Technik, bei der man während einer Langzeitblichtung mit Lichtquellen im Bild “malt”. Ich habe vor, zu den Grundlagen demnächst eine ausführliche Einleitung zu schreiben, deshalb soll das hier erstmal genügen. Bei diesem Bild sind jetzt mehrere Lichtquellen zum Einsatz gekommen und diese möchte ich nun im einzelnen erklären:

“Aura” um die Person

Der Lichteffekt um die Sillouette der Person ist durch eine einfache LED-Taschenlampe enstanden, vor das ein Kegel aus einem halben DIN A4 Blatt geklebt ist. Hat man häufig dabei, kostet nichts (war nicht mein Blatt ;) ) und erzeugt einen tollen Effekt.

Grüne Treppe

Die Treppe wurde von einem einzelnen Aufsteckblitz beleuchtet, der zweimal ausgelöst wurde. Die Farbe kommt von einem grünen Plastikfilter, der bei dem Blitz mitgeliefert wurde (vor geschätzen 40 Jahren). Wenn man sowas nicht hat, funktioniert auch grüne Folie, bevorzugt solche zum Bücher einschlagen ist recht gut geeignet (Oder natürlich Blitz-Gels von Lee, Rosco, …).

Lichtkreis

Der Lichtkreis im Hintergrund ist dadurch entstanden, dass eine batteriebetriebene Lichterkette im Kreis geschwungen wurde (Laut Fabian gibt es sowas nach Weihnachten günstig zu kaufen).

Zum Schluss ist da noch diese blaue Linie, aber die ist nicht weiter der rede Wert, einfach eine blaue Lampe nehmen und durch Bild laufen. Damit sie hier einigermaßen gerade wurde, habe ich sie auf ein Fahrrad gelegt und durchs Bild geschoeben

Das schaffe ich nie in 30 Sekunden!

Da obige Bild ist mit einer Belichtungszeit von 30 Sekunden enstanden und war so nur möglich, weil viele Leute (4) mitgeholfen haben. Wenn man mit weniger Personen unterwegs ist, kann man sowas aber trotzdem machen und zwar fallen mir da spontan zwei Möglichkeiten ein:

Collage

Man nimmt mehrere Bilder auf und fügt sie danach mit einem Bildbearbeitungsprogramm zusammen. Wenn man die Bilder jeweils gleich belichtet und sich das Umgebungslicht nicht stark ändert, sollte das nicht sonderlich kompliziert werden.

Längere Belichtungszeit

Alternativ dazu kann man eine sehr viel länger Belichtungszeit einstellen. Wenn es dafür zu hell ist, dann hilft hier der Einsatz von Graufiltern.

Endlich Sonne

Ich hab die letzte Zeit zumindest fotografisch fast nur in dunklen Räumen verbracht. Da tut es richtig gut, dass das Wetter nun endlich besser wird und so habe ich letzte Woche gleich einen kleinen Rundgang im Botanischen Garten gemacht. Viel Leben war dort noch nicht, aber ein paar Blüten und Insekten gab es trotzdem schon zu sehen. Ich freue mich schon auf die schönen Jahreszeiten mit meinem noch recht unbenutztem Tamronn 100mm 2.8 Makro ;)

 

Selbstportrait

Ich habe mir in letzter Zeit recht viel Kram für ein Heimstudio gekauft und wollte das natürlich ausprobieren. Jetzt hat man so selten Models da und deshalb musste ich wohl oder übel selbst herhalten. Gerade habe ich mal eins davon nachbearbeitet und möchte euch kurz zeigen, wie ich dabei vorgegangen bin. Zuerst das Originalbild:

Dazu stand die Kamera frontal vor mir auf einem Stativ und ich habe sie mit dem Selbstauslöser ausgelöst. Ich habe auf einem Stuhl gesessen, um einen festen Ort zu haben auf den ich vorher den Fokus manuell einstellen konnte. Leicht links von der Kamera stand ein Blitz mit Softbox und ich hatte einen weißen Reflektor auf den Knien liegen.

Nach etwas Arbeit in Photoshop sieht das Ergebnis davon wie folgt aus. Vielleicht mache ich demnächst mal ein Videotutorial dazu. Bei Interesse einfach in den Kommentaren melden…