Paddys Funeral

Ich habe neulich die Göttinger Folkpunk Band Paddys Funeral fotografiert. Das Shooting hat echt Spaß gemacht, wie man vielleicht an Hand der Ergebnisse erahnen kann.

Zum Schluss noch ein wenig Werbung für die Jungs: Das nächste Konzert findet am 18.11.2011 im Exil statt, vielleicht sieht man sich ja da!

Crossentwickelter DM Paradies 100

Ich hab neulich mal einen Paradies 100 Diafilm von DM crossentwickeln lassen. Ich finde die Ergebnisse ganz nett, aber ich denke, damit ist mein Ausflug in die analoge Fotografie auch erstmal erledigt. Der Aufwand steht irgendwie in keinem Verhältnis zum Resultat (zumindest bei mir ;) ).

Vernissage Planet Campus

Die FotoAG des Studentenwerks hat ihren Kalender für das Jahr 2012 fertig gestellt und die Bilder werden ab dem 08.11.2011 im Café Central im Studentenwerk ausgestellt.

Zu dieser Ausstellung gibt es eine Vernissage, die am 08.11.2011 um 18 Uhr losgeht. Es wird ein kleines Buffet, Getränke und Livemusik von den red:men geben. Der Eintritt ist frei und wir würden uns sehr freuen, wenn ihr zahlreich erscheint. Schließlich haben wir uns auch ganz viel Mühe gegeben ;)

DSLR Simulator

Ich bin bei Paddy gerade über einen Link gestolpert, den ich hier ohne viel herumreden an euch weitergeben will: Ein Simulator für digitale Spiegelreflexkameras

Zum ausprobieren und verstehen von Grundelementen wie Blende, Belichtungszeit und ISO ist das sehr hilfreich, denke ich zumindest.

Erste Bilder mit der Voigtländer Vitoret

Ich hatte ja bereits angekündigt, dass ich nicht nur eine Franka Rolfix, sondern auch eine andere neue (alte) Kamera habe. Dabei handelt es sich um eine Voitgländer Vitoret, eine wohl in den 60er Jahren recht verbreitete Kamera. Jetzt kam am Freitag der erste Film vom entwickeln zurück und ich war froh, als auf den Negativen etwas zu sehen war. Die Bilder habe ich mit einem geliehenen Aldi-Negativscanner eingescannt, bei dem ich erst nach dem Scannen bemerkt habe, wir man den Staub entfernen kann. Hier also die Bilder mit einer ordentlichen Ladung Staub…

Franka Rolfix

Ich bin seit letztem Wochenende im Besitz einer alten Faltkamera, einer Rolfix von der Firma “Franka Werke”. Sie ist äußerlich etwas mitgenommen, weil sich die “Hülle” ein wenig ablöst. Aber die Mechanik scheint großteils zu funktionieren, nur die langen Belichtungszeiten streiken. Da ich ja sonst eher mit modernerer Technik arbeite, ist das für mich ein richtiges Abenteuer.

Ich war sehr glücklich, als ich bei Photo Porst erfahren habe, dass sie noch Rollfilme im Sortiment haben und habe die Kamera damit bestückt. Dann war ich Mittwoch kurz im Botanischen Garten, habe den Film vollgeknipst und warte nun ungeduldig auf die Ergebnisse. Mal sehen, wie lange DM/CEWE brauchen, um mir zu zeigen, dass ich den Film beim einlegen/rausnehmen belichtet habe. Zumindest erwarte ich etwas in der Art ;) Drückt mir die Daumen, ich werde die Ergebnisse dann hier präsentieren.

Momentan bin ich so richtig angefixt vom Thema analoger Fotografie und bin sehr gespannt, wie lange das wohl anhalten wird. Ich habe da noch eine andere schöne Kamera bekommen (Bericht kommt in den nächsten Tagen), vielleicht verschiebe ich den Kauf einer neuen DSLR doch noch etwas weiter in die Zukunft…

So, nun noch ein paar Bilder von dem guten Stück:

aDRI – Kontrasterweiterung mit Photoshop

Ich habe gerade das erste mal von einem Workflow namen aDRI (advanced Dynamic Range Increase) gehört. Dieser Workflow beschreibt eine Methode um den Kontrastumfang in Bildern zu steigern, ohne die häufig übertriebene Wirkung eines HDR-Bildes zu erzeugen. Im Prinzip ist es ein Verfahren, das ein Exposure Fusion durchführt.Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, deshalb gibt es jetzt auch kein unwissendes Gerede mehr von mir, sondern ein Videotutorial von André M. Hünseler.

(via PROFIFOTO)

Kostenlose Fotosoftware

Immer wieder suchen fotografiebegeisterte Anfänger und Fortgeschrittene nach Software, um ihre Bildersammlung zu verwalten und Bilder zu bearbeiten. Gerade für Anfänger ist aber nach der Anschaffung einer Kamera und sonstigem Equipment der Geldbeutel leer und teure Software von Adobe, Nik, Bibble oder sonstigen Firmen ist dann nicht immer eine Option. Deshalb möchte ich hier auf eine Softwareprodukte hinweisen, die kostenlos benutzt werden können und für den Einstieg, teilweise aber auch für professionelle Bildbearbeitung genutzt werden können.

Bildverwaltung/Grundlegende Korrekturen

Picasa

Picasa ist ein Programm von Google, das sowohl bei der Organisation und Sortierung der Fotos unterstützt als auch grundlegende Bildbearbeitung anbietet. Die Bildbearbeitung ist nicht sonderlich fortgeschritten, aber für die Änderung von Helligkeit, Sättigung, Kontrast usw. ist es durchaus brauchbar für Einsteiger.

Hier gehts zur Webseite.

Bildbearbeitung

Gimp

Gimp ist ein echtes Schwergewicht in der Bildbearbeitung. Es hat einen schier unglaublichen Funktionsumfang und erinnert von der Funktionalität ein wenig an Photoshop. Es gibt die Möglichkeit, mit Ebenen zu arbeiten, eine vielgenutzte Plugin-Schnittstelle, ein Filtersystem und viele Werkzeug, die so oder so ähnlich auch in Photoshop existieren. Auf den ersten Blick scheint die Oberfläche unübersichtlich zu sein, allerdings ist das einfach nur eine Frage der Eingewöhnung. Mit der Zeit ist die Benutzeroberfläche sehr angenehm bedienbar. Lauffähig ist Gimp unter Windows, Mac und Linux und ich kann euch nur empfehlen, es auch mal auszuprobieren.

Hier gehts zur Webseite.

MAGIX Foto Designer

Der Foto Designer von MAGIX ist ein scheinbar sehr umfangreiches Programm zu Bildbearbeitung inkl. Ebenen, Masken etc. Ich habe es allerdings nie benutzt, deshalb verweise ich an dieser Stelle mal auf die Vorstellung von Markus Dolling von nachbelichtet.com: Klick

Hier gehts zur Webseite.

Spezialsoftware

Hugin

Hugin ist eine hervorragende Software, um Panoramen zu stitchen. Das Programm ist opensource, läuft unter Windows, Mac und Linux und basiert auf den Panorama Tools.  Es hat eine sehr gute Automatik, aber man kann auch von Hand Kontrollpunkte hinzufügen und verändern. Meiner Meinung nach sind die Ergebnisse durchaus mit denen von kostenpflichtiger Software wie PTGui oder Photoshopt vergleichbar, weshalb ich hier eine ganz klare Empfehlung aussprechen möchte.

Hier gehts zur Webseite.

Luminance

Luminance ist eine HDR Software, die ebenfalls als opensource veröffentlicht wurde. “Früher” hieß das Programm mal qtpfsgui, aber dieser Name ist glücklicherweise nicht mehr gebräuchlich, kann sich ja auch niemand merken (einige Linux-Distributoren nennen es noch qtpfsgui).  Genauso wie auch Hugin gibt es auch von Luminance Versionen für Windows, Mac und Linux. Mit Luminance ist es möglich, aus einer Belichtungsreihe ein HDR-Bild zu erzeugen und dabei auf unterschiedliche Voreinstellungen zurückzugreifen. Allerdings hat Luminance im Vergleich zu kommerzieller Software einen Nachteil, und zwar existiert keine Live-Vorschau. Ich habe das Programm selbst benutzt, als ich anfing, mich mich HDR-Fotografie zu beschäftigen, aber die fehlende Live-Vorschau war für mich der Grund zu Photomatix zu wechseln.

Hier gehts zur Webseite.

Die Liste ist natürlich keinesfalls komplett. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren mitteilt, was ihr noch so benutzt und empfehlen könnt.

Bildvorstellung: sphere

Heute will ich ein wenig zur Entstehung eines Bilder erzählen: sphere

Zuerst einmal ist es durch Lightpainting entstanden, das ist eine Technik, bei der man während einer Langzeitblichtung mit Lichtquellen im Bild “malt”. Ich habe vor, zu den Grundlagen demnächst eine ausführliche Einleitung zu schreiben, deshalb soll das hier erstmal genügen. Bei diesem Bild sind jetzt mehrere Lichtquellen zum Einsatz gekommen und diese möchte ich nun im einzelnen erklären:

“Aura” um die Person

Der Lichteffekt um die Sillouette der Person ist durch eine einfache LED-Taschenlampe enstanden, vor das ein Kegel aus einem halben DIN A4 Blatt geklebt ist. Hat man häufig dabei, kostet nichts (war nicht mein Blatt ;) ) und erzeugt einen tollen Effekt.

Grüne Treppe

Die Treppe wurde von einem einzelnen Aufsteckblitz beleuchtet, der zweimal ausgelöst wurde. Die Farbe kommt von einem grünen Plastikfilter, der bei dem Blitz mitgeliefert wurde (vor geschätzen 40 Jahren). Wenn man sowas nicht hat, funktioniert auch grüne Folie, bevorzugt solche zum Bücher einschlagen ist recht gut geeignet (Oder natürlich Blitz-Gels von Lee, Rosco, …).

Lichtkreis

Der Lichtkreis im Hintergrund ist dadurch entstanden, dass eine batteriebetriebene Lichterkette im Kreis geschwungen wurde (Laut Fabian gibt es sowas nach Weihnachten günstig zu kaufen).

Zum Schluss ist da noch diese blaue Linie, aber die ist nicht weiter der rede Wert, einfach eine blaue Lampe nehmen und durch Bild laufen. Damit sie hier einigermaßen gerade wurde, habe ich sie auf ein Fahrrad gelegt und durchs Bild geschoeben

Das schaffe ich nie in 30 Sekunden!

Da obige Bild ist mit einer Belichtungszeit von 30 Sekunden enstanden und war so nur möglich, weil viele Leute (4) mitgeholfen haben. Wenn man mit weniger Personen unterwegs ist, kann man sowas aber trotzdem machen und zwar fallen mir da spontan zwei Möglichkeiten ein:

Collage

Man nimmt mehrere Bilder auf und fügt sie danach mit einem Bildbearbeitungsprogramm zusammen. Wenn man die Bilder jeweils gleich belichtet und sich das Umgebungslicht nicht stark ändert, sollte das nicht sonderlich kompliziert werden.

Längere Belichtungszeit

Alternativ dazu kann man eine sehr viel länger Belichtungszeit einstellen. Wenn es dafür zu hell ist, dann hilft hier der Einsatz von Graufiltern.

Lustige Details aus dem Miniaturwunderland

Ich war gerade zwei Tage in Hamburg und habe es dann gestern endlich mal geschafft, ins Miniatur Wunderland zu gehen. Der Besuch hat sich sowas von gelohnt und ich kann das echt nur jedem weiterempfehlen. Bevor ich jetzt die ganzen Bilder der letzten Tage sortiere und bearbeite, hier schonmal ein paar lustige Bilder aus dem Miniatur Wunderland…