Immer wieder suchen fotografiebegeisterte Anfänger und Fortgeschrittene nach Software, um ihre Bildersammlung zu verwalten und Bilder zu bearbeiten. Gerade für Anfänger ist aber nach der Anschaffung einer Kamera und sonstigem Equipment der Geldbeutel leer und teure Software von Adobe, Nik, Bibble oder sonstigen Firmen ist dann nicht immer eine Option. Deshalb möchte ich hier auf eine Softwareprodukte hinweisen, die kostenlos benutzt werden können und für den Einstieg, teilweise aber auch für professionelle Bildbearbeitung genutzt werden können.
Bildverwaltung/Grundlegende Korrekturen
Picasa
Picasa ist ein Programm von Google, das sowohl bei der Organisation und Sortierung der Fotos unterstützt als auch grundlegende Bildbearbeitung anbietet. Die Bildbearbeitung ist nicht sonderlich fortgeschritten, aber für die Änderung von Helligkeit, Sättigung, Kontrast usw. ist es durchaus brauchbar für Einsteiger.
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Bildbearbeitung
Gimp
Gimp ist ein echtes Schwergewicht in der Bildbearbeitung. Es hat einen schier unglaublichen Funktionsumfang und erinnert von der Funktionalität ein wenig an Photoshop. Es gibt die Möglichkeit, mit Ebenen zu arbeiten, eine vielgenutzte Plugin-Schnittstelle, ein Filtersystem und viele Werkzeug, die so oder so ähnlich auch in Photoshop existieren. Auf den ersten Blick scheint die Oberfläche unübersichtlich zu sein, allerdings ist das einfach nur eine Frage der Eingewöhnung. Mit der Zeit ist die Benutzeroberfläche sehr angenehm bedienbar. Lauffähig ist Gimp unter Windows, Mac und Linux und ich kann euch nur empfehlen, es auch mal auszuprobieren.
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MAGIX Foto Designer
Der Foto Designer von MAGIX ist ein scheinbar sehr umfangreiches Programm zu Bildbearbeitung inkl. Ebenen, Masken etc. Ich habe es allerdings nie benutzt, deshalb verweise ich an dieser Stelle mal auf die Vorstellung von Markus Dolling von nachbelichtet.com: Klick
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Spezialsoftware
Hugin
Hugin ist eine hervorragende Software, um Panoramen zu stitchen. Das Programm ist opensource, läuft unter Windows, Mac und Linux und basiert auf den Panorama Tools. Es hat eine sehr gute Automatik, aber man kann auch von Hand Kontrollpunkte hinzufügen und verändern. Meiner Meinung nach sind die Ergebnisse durchaus mit denen von kostenpflichtiger Software wie PTGui oder Photoshopt vergleichbar, weshalb ich hier eine ganz klare Empfehlung aussprechen möchte.
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Luminance
Luminance ist eine HDR Software, die ebenfalls als opensource veröffentlicht wurde. “Früher” hieß das Programm mal qtpfsgui, aber dieser Name ist glücklicherweise nicht mehr gebräuchlich, kann sich ja auch niemand merken (einige Linux-Distributoren nennen es noch qtpfsgui). Genauso wie auch Hugin gibt es auch von Luminance Versionen für Windows, Mac und Linux. Mit Luminance ist es möglich, aus einer Belichtungsreihe ein HDR-Bild zu erzeugen und dabei auf unterschiedliche Voreinstellungen zurückzugreifen. Allerdings hat Luminance im Vergleich zu kommerzieller Software einen Nachteil, und zwar existiert keine Live-Vorschau. Ich habe das Programm selbst benutzt, als ich anfing, mich mich HDR-Fotografie zu beschäftigen, aber die fehlende Live-Vorschau war für mich der Grund zu Photomatix zu wechseln.
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Die Liste ist natürlich keinesfalls komplett. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren mitteilt, was ihr noch so benutzt und empfehlen könnt.