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Dan Winters Portrait von Tom Hanks nachgebaut

Es gibt ein richtig gutes Portrait, das Dan Winters von Tom Hanks gemacht hat. Leider darf ich dieses urheberrechtlich geschützte Werk nach deutschem Recht nicht zeigen, weshalb ich auf eine andere Quelle verlinke, wo das Bild zu sehen ist! Jetzt hat Aaron Nace ein sehr interessantes Video gemacht, in der er das Licht analysiert, nachstellt und den Bildlook in Photoshop nachbaut. Ich finde immer, dass es eine tolle Übung ist, Fotos nachzustellen, die einem sehr gut gefallen. Das daraus gelernte kann man dann in zukünftigen Shootings sehr gut einsetzen!

380 Dan Winters from Phlearn on Vimeo.

Charakterportrait mit dem Hochpassfilter

Nachdem ich jetzt schon mehrfach versprochen hatte, zu erklären wie mein Selbstportrait bearbeitet wurde, möchte ich das jetzt auch endlich mal tun. Zu diesem Zweck habe ich ein Video gemacht, das zeigt, wie ich das Bild in Photoshop bearbeite. Das Original ist natürlich etwas feinfühliger maskiert und so, aber an der grundlegenden Bearbeitung ändert das ja nichts.

Sorry für den schlechten Ton, das ist nur das interne Mikro des Laptops. Aber in absehbarer Zeit werde ich kein anderes haben und wollte das Video langsam endlich mal machen ;)

Hier noch eine kurze Liste der Bearbeitungsschritte, ich finde es manchmal etwas anstrengend, Videotutorials nachzumachen.

  1. Hintergrundebene mit STRG+J kopieren
  2. Anlegen einer Schwarz-Weiß Einstellungsebene, dabei die Rottöne auf -40
  3. STRG+ALT+SHIFT+E, dann Hochpass-Filter mit Radius 30 anweden
  4. Diese Ebene in den Modus “Weiches Licht” setzen und in einer Ebenmaske nur auf Haut und Haare/Bart anwenden
  5. STRG+ALT+SHIFT+E, dann Hochpass-Filter mit Radius 70 anweden
  6. Diese Ebene in den Modus “Weiches Licht” setzen und in einer Ebenmaske nur auf Haare/Bart anwenden
  7. Mit gedrückter ALT-Taste auf “Neue Ebene” klicken und Ebene mit neutraler Farbe füllen.
  8. Auf dieser Ebene mit geringer Deckkraft (10-15%) Bereiche aufhellen/abdunkeln
  9. Einstellungsebene Farbbalance anlegen, Rot +30 und Geld -30
  10. Zum Schluss noch einmal STRG+ALT+SHIFT+E, Filter “Unscharf maskieren” mit Stärke 150% und Radius 0,3 Pixel

Über alle Anmerkungen würde ich mich sehr freuen, das ist für mich etwas neues und ich müsste mich damit erstmal etwas mehr beschäftigen, um eine bessere Qualität hinzubekommen. Woher die schlechte Videoqualität kommt, kann ich zum Beispiel tatsächlich gerade nicht erklären.

aDRI – Kontrasterweiterung mit Photoshop

Ich habe gerade das erste mal von einem Workflow namen aDRI (advanced Dynamic Range Increase) gehört. Dieser Workflow beschreibt eine Methode um den Kontrastumfang in Bildern zu steigern, ohne die häufig übertriebene Wirkung eines HDR-Bildes zu erzeugen. Im Prinzip ist es ein Verfahren, das ein Exposure Fusion durchführt.Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, deshalb gibt es jetzt auch kein unwissendes Gerede mehr von mir, sondern ein Videotutorial von André M. Hünseler.

(via PROFIFOTO)

Kostenlose Fotosoftware

Immer wieder suchen fotografiebegeisterte Anfänger und Fortgeschrittene nach Software, um ihre Bildersammlung zu verwalten und Bilder zu bearbeiten. Gerade für Anfänger ist aber nach der Anschaffung einer Kamera und sonstigem Equipment der Geldbeutel leer und teure Software von Adobe, Nik, Bibble oder sonstigen Firmen ist dann nicht immer eine Option. Deshalb möchte ich hier auf eine Softwareprodukte hinweisen, die kostenlos benutzt werden können und für den Einstieg, teilweise aber auch für professionelle Bildbearbeitung genutzt werden können.

Bildverwaltung/Grundlegende Korrekturen

Picasa

Picasa ist ein Programm von Google, das sowohl bei der Organisation und Sortierung der Fotos unterstützt als auch grundlegende Bildbearbeitung anbietet. Die Bildbearbeitung ist nicht sonderlich fortgeschritten, aber für die Änderung von Helligkeit, Sättigung, Kontrast usw. ist es durchaus brauchbar für Einsteiger.

Hier gehts zur Webseite.

Bildbearbeitung

Gimp

Gimp ist ein echtes Schwergewicht in der Bildbearbeitung. Es hat einen schier unglaublichen Funktionsumfang und erinnert von der Funktionalität ein wenig an Photoshop. Es gibt die Möglichkeit, mit Ebenen zu arbeiten, eine vielgenutzte Plugin-Schnittstelle, ein Filtersystem und viele Werkzeug, die so oder so ähnlich auch in Photoshop existieren. Auf den ersten Blick scheint die Oberfläche unübersichtlich zu sein, allerdings ist das einfach nur eine Frage der Eingewöhnung. Mit der Zeit ist die Benutzeroberfläche sehr angenehm bedienbar. Lauffähig ist Gimp unter Windows, Mac und Linux und ich kann euch nur empfehlen, es auch mal auszuprobieren.

Hier gehts zur Webseite.

MAGIX Foto Designer

Der Foto Designer von MAGIX ist ein scheinbar sehr umfangreiches Programm zu Bildbearbeitung inkl. Ebenen, Masken etc. Ich habe es allerdings nie benutzt, deshalb verweise ich an dieser Stelle mal auf die Vorstellung von Markus Dolling von nachbelichtet.com: Klick

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Spezialsoftware

Hugin

Hugin ist eine hervorragende Software, um Panoramen zu stitchen. Das Programm ist opensource, läuft unter Windows, Mac und Linux und basiert auf den Panorama Tools.  Es hat eine sehr gute Automatik, aber man kann auch von Hand Kontrollpunkte hinzufügen und verändern. Meiner Meinung nach sind die Ergebnisse durchaus mit denen von kostenpflichtiger Software wie PTGui oder Photoshopt vergleichbar, weshalb ich hier eine ganz klare Empfehlung aussprechen möchte.

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Luminance

Luminance ist eine HDR Software, die ebenfalls als opensource veröffentlicht wurde. “Früher” hieß das Programm mal qtpfsgui, aber dieser Name ist glücklicherweise nicht mehr gebräuchlich, kann sich ja auch niemand merken (einige Linux-Distributoren nennen es noch qtpfsgui).  Genauso wie auch Hugin gibt es auch von Luminance Versionen für Windows, Mac und Linux. Mit Luminance ist es möglich, aus einer Belichtungsreihe ein HDR-Bild zu erzeugen und dabei auf unterschiedliche Voreinstellungen zurückzugreifen. Allerdings hat Luminance im Vergleich zu kommerzieller Software einen Nachteil, und zwar existiert keine Live-Vorschau. Ich habe das Programm selbst benutzt, als ich anfing, mich mich HDR-Fotografie zu beschäftigen, aber die fehlende Live-Vorschau war für mich der Grund zu Photomatix zu wechseln.

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Die Liste ist natürlich keinesfalls komplett. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren mitteilt, was ihr noch so benutzt und empfehlen könnt.

Überblick über HDR-Software

Heute gibts einen knappen Überblick über HDR-Software. Dazu möchte ich gleich zu Beginn sagen, dass diese Liste sicherlich nicht vollständig ist, sondern lediglich die Software umfasst, die ich kenne und schonmal getestet habe. Wenn es da Ergänzungen gibt, dann schreibt es einfach in die Kommentare.

Photomatix Pro

Mein persönliches Lieblingsprogramm ist Photomatix Pro. Es ist unglaublich vielseitig, verfügt über Optionen zur automatischen Ausrichtung  und ist einfach zu bedienen. Es gibt zwei unterschiedliche Methoden zum Tonemapping von HDR-Bilder, den “Detail Enhancer” und den “Tone Compressor”. Während der “Detail Enhancer” einen eher kunstvoll und malerisch angehauchten Look produziert, erzeugt der “Tone Compressor” eher fotorealistische Bilder. Eine Testversion gibts hier. Diese ist zeitlich unbegrenzt nutzbar, versieht die Ausgabedatei aber mit einem Wasserzeichen.

Nik HDR Efex Pro

Sehr neue Software, die ich noch nicht wirklich viel getestet habe, aber es sieht so aus, als hätte Nik Software seinem Namen mal wieder alle Ehre gemacht und ein Programm rausgebracht, dass sehr übersichtlich, intuitiv zu benutzen und komfortabel ist. Es bringt sehr schöne Voreinstellungen mit, die man dann anpassen kann. Hier gibts eine 15-Tage-Testversion.

Adobe Photoshop

Der Alleskönner in Sachen Bildbearbeitung kann auch HDR, wie hätte es auch anders sein können. Die Funktionialität ist recht gut, es gibt eine vergleichsweise gute Entfernung von Geisterbildern und umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten. Außerdem ist es nett, wenn man seine Bilder sowieso mit Photoshop nachbearbeitet, weil man sich dann nicht in ein neues Tool einarbeiten muss. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Vorschaubild im HDR-Modul nicht annähernd so aussieht wie das Bild, was am Ende in Photoshop wirklich ankommt. Das kann aber durchaus auch an einer Fehlbenutzung meinerseits liegen. Eine 30-Tage-Testversion gibts hier.

LuminanceHDR

Die erste Software, die ich vor längerem ausprobiert habe, weil es sie auch unter Linux gibt. Dort heißt sie in der Regel qtpfsgui. Luminance ist Opensource Software und damit kostenlos zu benutzen. Sie bietet eine Vielzahl an verschiedenen Algorithmen zum Tonemapping und ich kann nur sagen: Probiert euch da mal durch, es gibt viele interessante Effekte. Einen Nachteil möchte ich aber auf keinen Fall vorenthalten: Es gibt keine Vorschaufunktion, deshalb ist es recht mühselig auszuprobieren. Hier gehts zum Download.